Mallorca – die wahrscheinlich schönste Insel der Welt!
Wie wir auf die Idee kommen, Mallorca als schönste Insel der Welt zu bezeichnen? Weil das Balearen-Eiland über 300 Sonnentage verfügt, mit durchschnittlich 7,9 Sonnenstunden am Tag. Und: Mallorca erfüllt Erwartungen so vieler Menschen mit ganz unterschiedlichen Vorstellungen, wie ein Urlaub zu sein hat. Sie ist die größte Insel der Balearen im westlichen Mittelmeer und zieht jährlich Millionen von Besuchern an. Aus gutem Grund. Aus Millionen Gründen.
So lieben es manche, in Clubs, Bars und am Strand mit Gleichgesinnten die Nacht zum Tage zu machen. Und von denen kommen viele. Der vom Massentourismus geprägter Badeort S’Arenal (spanisch: El Arenal) ist berühmt dafür und prägte lange Zeit Ruf und Reputation der gesamten Insel. Auch in Orten wie Magaluf und Palma pulsiert bis in die frühen Morgenstunden quirliges Nachtleben.
Es ist nichts Falsches an dieser Art Urlaub zu machen, Mallorca indes hat eben auch andere Facetten. Seit nun doch schon einigen Jahren bereisen Besucher mit kulturellen, kulinarischen und sportlichen Ambitionen die Insel. Und dies nicht nur während der heißen Sommer, sondern auch im milden Herbst und Winter.
Die Landschaft von Mallorca ist abwechslungsreich, von wunderschönen Sandstränden über beeindruckende Berge bis hin zu malerischen Dörfern. Die Serra de Tramuntana im Nordwesten der Insel ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und bietet atemberaubende Ausblicke und Wanderwege.
Die Insel bietet eine reiche kulturelle Geschichte. Palma, die Hauptstadt Mallorcas, ist die Heimat der beeindruckenden Kathedrale La Seu und des historischen Viertels von Palma, mit seinen engen Gassen. Auf der ganzen Insel verteilt stehen sehenswerte und zahlreiche Festungen, Klöster und charmante Dörfer, die erkundet werden können.
Die Gastronomie auf Mallorca ist vielfältig und bietet traditionelle Gerichte wie Sobrassada (eine pikante Wurst), Pa amb oli (Brot mit Olivenöl und Tomate) und Ensaimada (ein süßes Gebäck). Lokale Speisen wie Frito Mallorquín (gebratene Innereien), Tumbet (gegrilltes Gemüse mit Kartoffeln und Tomatensauce) oder Llom amb col (Schweinefleisch mit Kohl) sind nicht Ausdruck zeitgenössischer Hochkulinarik (die es überall auf Mallorca gibt!), sondern leckere, ehrliche Hausmannskost, die schmecken – wie Mallorca! Zudem existiert eine florierende Weinszene, mit vielen interessanten Weingütern, die exzellente Rebengetränke produzieren und den internationalen Vergleich nicht zu scheuen brauchen.
Das authentisches Mallorca erlebt man in touristischen Hochburgen, falls überhaupt, nur noch am Rande. Anders verhält es sich im Gebirge und auf dem flachen Land des Inselinneren. Hier lässt sich manchmal in den zwar auch gut besuchten, malerischen Dörfern wie Valldemossa, Deià und Sóller, Inca und Sineu ein wenig „echtes“ Inselleben erhaschen, vor allem, wenn Markt ist. Mallorca ist berühmt für seine Lederwaren und Keramik. In diesen handgefertigten Produkten zeigen sich Heimat, Verbundenheit, Tradition, alt eingesessene Kunstfertigkeit – mit anderen Worten: die ursprüngliche Lebensweisen der Mallorquiner.
Die wahre Essenz dieser mediterranen Insel erschließt sich vor allem anderen über ihre überraschend abwechslungsreichen Natur, von idyllischen Sandstränden mit türkisblauem Wasser über sanfte Hügel und Olivenhaine bis hin zu spektakulären Klippen und atemberaubenden Berggipfeln. Das unberührte Mallorca gibt es noch im Naturpark S’Albufera, einem Feuchtgebiet, das eine Vielzahl von Vogelarten beherbergt. Das Kontrastprogramm, wenn man so will, wären die zahlreichen malerischen Buchten, die zum Entspannen und Sonnenbaden einladen. Cala d’Or zum Beispiel, oder Cala Millor und Cala Mondragó. Hier findet man, wonach die meisten Besucher suchen: azurblaue Meer und eine mediterrane Vegetation als malerische Kulisse.
Im Landesinneren bietet Mallorca eine bezaubernde Landschaft mit sanften Hügeln, Oliven- und Mandelbaumplantagen sowie charmante Dörfer. Weithin sichtbar ist die Serra de Tramuntana, Mallorcas Gebirgszug im Nordwesten. Hier findet man spektakuläre Aussichtspunkte, einsame Wanderwege und traditionelle Steinbauten, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen.
Mallorcas Schönheit ist seine Vielfalt.
Mallorca auf einen Blick…
Mallorca liegt im westlichen Mittelmeer und ist die größte Insel der von Spanien autonomen Region der Balearen. Sie verfügt über eine Fläche von 3.603 km². Die anderen Eilande sind Menorca, Ibiza und Formentera. Die Insel ist Teil der Europäischen Union und offizielles Zahlungsmittel ist der Euro.
Mallorca verfügt über einen 550 km lange Küstenlinie mit rund 180 Buchten und liegt rund 170 km vom spanischen Festland entfernt. Das Gebirge auf der Insel heißt Serra de Tramuntana, liegt im Nordwesten und erstreckt sich über eine Länge von rund 90 km. 11 Gipfel sind mehr als 1.000 Meter hoch.
In den Sommermonaten Juli und August steigen die Tagestemperaturen an der Küste regelmäßig über die 30-Grad-Marke an der Luft und 25°C im Meer , im Inselinneren können Werte bis zu 40°C erreicht werden. Am häufigsten regnet es im Oktober, dann ist das Mittelmeer auch nur noch 14°C kalt.
Rund 900.000 Menschen leben auf Mallorca, knapp die Hälfte von ihnen in Palma de Mallorca, der Hauptstadt. Hier liegt der internationale Flughafen Palma de Mallorca (PMI), der auch unter dem Namen Son Sant Joan bekannt ist. Der Flughafen Palma ist mit knapp unter 30 Millionen Passagieren pro Jahr, also rund 12.500 Passagiere pro Stunde, der drittgrößte Flughafen Spaniens.
Amtssprache auf Mallorca ist katalanisch. Spanisch gilt als zweite Amtssprache. Mallorca hat einen Ausländeranteil von rund 21 Prozent, wobei die Deutschen mit einem Anteil von 3,5 Prozent die größte Gruppe stellen.
Die Vorwahl für Spanien und damit auch die Vorwahl Mallorca ist 0034. Wer aus dem Ausland in Mallorca anruft, wählt die Vorwahl Mallorca 0034 und die Telefonnummer des Teilnehmers die im Festnetz immer mit 971 beginnt.
Und wer noch auf der Suche nach einem passenden Reiseführer ist, wird hier fündig.
Schönen Urlaub!
Fläche
Küstenlinie
Einwohner
höchster Berg Puig Major

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Der überdachte Markt wurde 1920 erbaut, ist damit Palmas ältester Lebensmittelmarkt und quillt über mit Ständen, die frischen Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst verkaufen. Stammkunden umfassen anspruchsvolle Yacht- und Restaurantköche, sowie Einheimische und Ausländer, die hier in der Gegend eine der schicken, umgebauten Wohnungen ergattert haben. Noch vor 20 Jahren sah das Viertel ganz anders aus, baufällig, unaufgeregt.
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Es juckt schon ein bisschen in den Schreibfingern, einen Kalauer über das Göttliche abzufeuern, wenn der Koch im Restaurant Jesus heißt. Aber genau das tut er – göttlich kochen!





