Unterwegs mit Yann von Arnim in Mauritius
Der Wrackmacher
Am 23. August 1810 stoßen die vier britischen Fregatten Sirius, Iphigenia, Magicienne und Néréide in den Hafen von Grand Port vor, um das französische Geschwader unter Victor Guy Duperré anzugreifen.
Was daraus folgt, ist die Seeschlacht von Grand Port, in deren Verlauf die Néréide und die Magicienne von französischen Schiffen und den Hafenbatterien auf Entfernungen von 300 Metern zu Wracks geschossen werden. Die HMS Néréide kapituliert im Laufe des Tages, die aufgelaufenen Fregatten Magicienne und die Sirius werden von der eigenen Besatzung verbrannt. Es war übrigens die einzige Seeschlacht, die Napoleon Bonaparte je gewonnen hatte.
Mit der letzteren, der HMS Sirius beschäftigt sich Yann von Arnim, geboren 1960, seit nun schon fünf Jahren intensiv. Er ist kein Archäologe, er macht das aus Passion. Und er ist gut darin. Wer braucht schon ein Diplom, wenn man etwas seit dreißig Jahre erfolgreich macht?
Das Wrack der Sirius wird bestimmt nicht das letzte in seiner Karriere sein, das erste entdeckte er schon im zarten Alter von 13 Jahren vor Korsika. Beim Schnorcheln fand er im Jahre 1973 ein paar „Blumentopfscherben", nahm sie mit an Bord und konfrontierte den Kapitän des Schiffes mit den Beweisen für die infame Umweltverschmutzung der Küstengewässer. Der Seemann brachte dem Jungen dann schonend bei, dass er Amphoren gefunden und ein römisches Wrack entdeckt hatte. Yanns Leidenschaft für die Meere und die Schätze, die versteckt in ihnen ruhen, war geweckt.
Text: ch
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Dezember 2009
Reiseziele: Mauritius. München. Gozo. Mittelmosel.
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Leserkommentare zu diesem Reiseziel
Leserbriefe zu Mauritius
von Die Reiseplanerin, München:
Ausflugtipp: L’aventure du sucre (bei Pamplemousse)
Museum + Zuckerfabrik. Bietet Zuckerproben an, sehr interessant! Anschließend kann man im Shop zuschlagen + Mitbringsel für die liebe Verwandtschaft erstehen. Tipp: der schwarze Zucker. Sieht seltsam aus, schmeckt umwerfend gut.













