Namibia
Der steinreichste Mann Namibias: unterwegs mit Klaus Ahlert
„Ich bin steinreich ...", sagt mir Klaus Ahlert, als wir von einem Hügel aus über sein burgähnliches Farmhaus hinweg in die nicht enden wollende Savannenlandschaft blicken, „kaum einer hat mehr Steine!". Wir lachen. Und ich glaube ihm jedes Wort. „Steinig" ist stark untertrieben. Er wird mir noch erklären, warum das eigentlich nicht zum Lachen ist.
Es ist es jetzt, um die Mittagszeit, heiß. Die sanften Hügel verlieren sich in allen denkbaren Brauntönen flirrend in den fernen Bergketten des Khomas Hochlandes. Ein paar kleine, längliche Inseln, bestehend aus Kakteen und dornigen Sträuchern, setzen hie und da einen grünen Akzent. Das Teichbecken, unterhalb des Hauses gelegen, und eingefasst in eine hohe Staumauer, ist bis auf den Grund leer. Wie seit Jahren schon. Bis zu diesem Frühjahr. Da wurde das ganz anders.
Hier, unterhalb des Us-Passes, 160 Kilometer westlich von Windhoek, liegt die Gästefarm Niedersachsen, am Rande der Namib. Barbara Ahlert, Tochter des einstigen Besitzers Werner Siedentopf, wurde hier geboren, ihr Ehemann Klaus stammt aus Essen. Die beiden betreiben eine (Gäste-) Farm, zu deutsch einen Bauernhof. Aber was sollte man hier anbauen oder aufziehen, fragt man sich unwillkürlich?
Neugierig geworden, wie es weitergeht? Den kompletten Artikel finden Sie in der August-Ausgabe des PDF-Magazins.
Text:ch
Namibia zählt nach wie vor zu den faszinierendsten Reisezielen, die der afrikanische Kontinent zu bieten hat. Dabei lässt sich die Magie, mit der das Land seine Besucher in den Bann zieht, nur schwer in Worte fassen, man muss sie am eigenen Leibe gespürt haben. Die Weite, die Stille, das silbrig glänzende Licht der untergehenden Sonne, das sich in sanft wiegenden Gräsern widerspiegelt. Hinzu kommen die unendliche Freundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen, die hier leben. Man spürt ihre Verbundenheit mit der Erde, der sie trotzig ob des Wassermangels ihr Stück vom Glück, ihr Überleben abringen.
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Text: jb
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Leserkommentare zu diesem Reiseziel
Kommentar Namibia
von Die Reiseplanerin, München:
An der Strasse D2328 liegt vier Kilometer nordöstlich von Omaruru das einzige Weingut in Namibia, die Kristall-Kellerei. Angebaut werden Weiss- und Rotweine. Zuerst wollte ich gar nicht glauben, dass in so einem wasserarmen Land Wein angebaut wird. Nach der Verkostung wird dementsprechend der Wein auch nur in homöopatischen Dosen verkauft, wir durften jeder eine Flasche erwerben. Nicht wirklich verwunderlich, da ob der Trockenheit nicht jedes Jahr Trauben geerntet werden können. Neben Wein gibt es hier auch Kaktusfeigenschnaps - sollte man mal probiert haben, wenn man schon da ist.








